Meditation als Hirnwichserei

„In der Meditation kann man nur zwei Dinge falsch machen: alleine oder in der Gruppe zu meditieren“.

Im Sufismus (eine spirituelle Orientierung, die ihren Ursprung im arabischen Raum hat) gibt es diesen (sinngemässen) Spruch …

… und diesem Spruch möchte ich – aus einer langen Meditationserfahrung heraus – nicht mehr viel hinzufügen (bzw. habe ich ihn in meinem letzten Impuls in eigene Worte gefasst – siehe Anhang) …

… außer: Sobald man Meditation mit einer Erwartung oder einem Zweck erfüllen möchte, wird sie schnell zur „Kopf- und Verstandssache“, zur „Hirnwichserei“. Man möchte sich dann „Selbst finden“ (z.B. wenn man alleine meditiert, ob mit Blick auf eine weiße Wand oder den Himalaya) oder ein „gemeinsames Erlebnis“ (z.B. mit einer bewegten Gruppenmeditation) schaffen.

Doch Meditation findet außerhalb des Verstandes statt (Anmerkung: darum „machen vor allem die Menschen im Westen es auch zur kompliziertesten Sache der Welt“, Zitat Osho).

Meditation findet direkt am sog. Nullpunkt statt … wo alles sein darf, nichts sein muss … einfach IST. Dort ist es egal, WIE man meditiert. Meditation ist ebenso Nicht-Meditation.

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Weil es so schön passt: „Meditation ist der Weg zur Meisterschaft über dein eigenes Sein“ – um nochmals Osho zu zitieren.

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Wolfgang Lugmayr – Dipl. Meditations- und Achtsamkeitslehrer … der sich mit diesem Posting gerade selbst quasi ad absurdum führt … in der Welt des Verstandes 😉

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Danke an Wolfgang Elija Kaschel für die ursprüngliche Inspiration zu diesem Posting 💫

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#meditation #achtsamkeit #bewusstmachen #selbstachtung #lebensquellen