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	<title>Naturjahr &#8211; Lebensquellen</title>
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	<title>Naturjahr &#8211; Lebensquellen</title>
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	<item>
		<title>Erntetanz und Hochzeit</title>
		<link>https://www.lebensquellen.net/erntetanz-und-hochzeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Lugmayr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2023 07:36:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturvermittlung]]></category>
		<category><![CDATA[Lugnasadh]]></category>
		<category><![CDATA[Naturjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="768" height="408" src="https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2023/08/lugna.jpeg" class="attachment-md_post_thumb_large size-md_post_thumb_large wp-post-image" alt="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2023/08/lugna.jpeg 768w, https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2023/08/lugna-300x159.jpeg 300w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p><p>[vc_row][vc_column][vc_separator style="shadow"][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<blockquote><p>Lugnasadh – Leben – Feuer(fest) – HOCHZeit – Erntetanz – Lug(h)mayr 🙂<span id="more-2437"></span></p></blockquote>
<p><strong>… und die Sache mit dem Glücksspiel ...</strong></p>
<p><strong>... und außerdem:</strong> <em>einige Tipps, wie du die Zeit Anfang August verbringen und seine ganz spezielle Energie nutzen kannst!</em></p>
<p>***</p>
<p>Halte dir am Beginn dieses Artikels bitte vor Augen, dass unser Kalenderjahr nicht dem <strong>Naturjahr</strong>, dem natürliche Lebenszyklus der Natur entspricht. Während wir lt. Kalender gerade einmal die Hälfte des Jahres hinter uns haben, spricht die Natur eine andere Sprache. Das Jahr nähert sich seinem Ende, die Ernte ist bald eingefahren und es beginnt eine Zeit der sich dehnenden Dunkelheit und damit der Innenschau. Es ist an der Zeit, sich Vorräte zu schaffen.<br />
Lugnasadh, lt. Kalender der 1. August, läutet langsam aber sicher das Ende des Naturjahres ein. Es beginnt die Transformation zum Jahresende hin (Samhuinn).</p>
<p><strong>Lugnasadh</strong> (altirisch – ausgesprochen „loo-nus-uh“), „<strong>Lunasa</strong>“ (Irisch-Gälisch), oder „<strong>Lammas</strong>“ (Schottisch-Gälisch) scheint auf den ersten Blick ein männliches Fest, es ist das Fest des „<span style="font-size: 18px;"><strong>Lugh</strong></span>“.</p>
<p>Lugh (die Ähnlichkeit zum römischen „<strong>Lux</strong>“ – „Licht“ – scheint klar) entstand aus der älteren Gottheit <strong>Balor</strong> (Baal) und war der Anführer der Gefolgschaft der Göttin <strong>Dana</strong>, der keltischen Muttergottheit. Als dieser Anführer war er bewandert in allen in der damaligen Welt bekannten Künsten, er war auch als „<em>Löwe mit dem ruhigen/beständigen Hand</em>“ bekannt.</p>
<p>Lugh hatte eine ihm sehr verbundene Pflegemutter namens <strong>Tailtiu</strong> (die Frau des letzten Königs der Fir Bolg, lt. Legenden einer Rasse von Riesen), die so etwas wie die Urmutter aller Schaffer von fruchtbarem Ackerland in Irland war <strong>… damit ist auch der weibliche Ursprung gegeben</strong>. Tailtiu starb an einem (lt. heutigem Kalender) 1. August bei der Feldarbeit an Erschöpfung („<strong><em>Burn-Ou</em>t</strong>“ ist also keine Erfindung der Neuzeit … zum Feuer kommen wir noch 😉 ) und Lugh begründete ihr zu ihren Ehren „Heilige Spiele“ in Teltown/Grafschaft Meath (dem Sterbeort der Tailtiu), die weit über die Grenzen des damaligen Irland bekannt wurden. Mittelpunkt war ein „Heiliges Feuer“ …</p>
<p>… so die <strong>Sage</strong>, die den Kern der Wahrheit in sich trägt.[/vc_column_text][vc_separator style="shadow"][vc_single_image image="2440" img_size="large"][vc_column_text]Geblieben ist bis heute ein Fest zum <strong>Erntebeginn</strong>, bei dem auf Hügeln grosse Feuer entzündet werden. Das Feuer ist die Reminiszenz an die Heiligen Spiele zu Ehren der Tailtiu … und diese Idee lebt auch bis heute bei den <strong>Olympischen Spielen</strong> fort.</p>
<p>Die Bedeutung des Festes zu Ehren von Lugh, vor allem auf den Britischen Inseln – an der Quelle der alt-europäischen Kulturen – wird klar, wenn man sich bewusst macht, daß die Hügel, auf denen die Feuer entzündet wurden, extra für diesen Anlaß aufgeschüttet bzw. erweitert wurden. So soll zum Beispiel <strong>Silbury Hill</strong> nahe Avebury (ein grandioser Ort, den wir bereits besuchen durften) aus diesem Grund entstanden sein, aber auch bei Tor von Glastonbury kann ein Zusammenhang zumindest erahnt werden und einige Hügel in Mitteleuropa (<em>„die in dieser Form irgendwie gar nicht in die Landschaft passen“</em>) könnten durchaus dem selben Zweck gedient haben.</p>
<p>Die <strong>Hügel</strong> sind deswegen von so grosser Bedeutung, weil sie die Menschen näher an die Sonne brachten, im Schweiße des eigenen Angesichts. Durch das Feuer wurde eine Verbindung zwischen <strong>Sonne/Licht</strong> (Lux/Lugh – <strong>männlich</strong>) und Erde – <strong>Mutter Erde</strong> (<strong>weiblich</strong>) – hergestellt … was man auch noch weit entfernt sehen konnte. Die Sonne hat, gemeinsam mit der Erde, die Ernte erst ermöglicht.</p>
<blockquote><p>Im keltischen Jahreszyklus gibt es einen Zyklus von 4 Feuerfesten. <strong>Imbolc</strong> ist der Beginn, es folgen <strong>Beltane</strong> und <strong>Litha</strong>. <strong>Lugnasadh</strong> stellt den Höhepunkt dar – <strong>4 Feste, 4 Elemente</strong> … <strong>Samhuinn</strong>, das <strong>5. Element</strong> – schliesst alles ab – das Ende des Naturjahres. Die Verbindung ist hier immer das Feuer, das die Menschen seit Urzeiten vor allem Nachts am Leben hielt, als Feuerstelle auch Mittelpunkt des häuslichen Lebens war.</p></blockquote>
<p>Lugnasadh wurde mit vieler Art von Spielen gefeiert und es war eine Zeit der <strong>HochZEITen</strong> (die Verbindung von Weiblich und Männlich). Diese Hochzeiten hatten die Besonderheit, dass sie für <strong>ein Jahr und einen Tag</strong> geschlossen wurden. Wenn man nach einem Jahr merkte, dass es „nicht passt“, konnte die Bindung – wieder an Lugnasadh – durch ein vorgegebenes Ritual (man stand Rücken an Rücken und ging dann auseinander) gelöst werden … wenn nicht, galt diese Hochzeit für immer.</p>
<p>***</p>
<p>Es gibt natürlich noch viele weitere Deutungen von Lugnasadh und du wirst möglicherweise in der gesamten nördlichen Hemisphäre (in der Südlichen Hemisphäre wird am 1. Februar gefeiert) rund um den 1. August Feste entdecken, deren Ursprung aus ähnlichen Quellen stammt … Menschen feiern einfach gerne Feste … und die Bedeutung dieser Feste wird umso klarer, wenn man sich bewusst macht, wie fest die Menschen in der damaligen Zeit mit der Natur, ihren Elementen und Jahreszeiten verwurzelt waren. Wurde das Sonnenlicht weniger, war dies ein Zeichen und von essentieller Bedeutung für das Überleben. Es mussten <strong>Vorräte für den Winter</strong> angelegt werden … dies passierte nun im Anschluss an dieses Fest im Herbst ...</p>
<p style="padding-left: 40px;">… z.B. gibt es einen <strong>alten, lokalen Brauch</strong> in Teilen von Österreich:</p>
<p><em>Wenn rund um den Erntedank in einem Dorf ein Mann und eine Frau noch alleine waren („Single“, so sagt man heute), wurden sie angehalten, den Winter (und darüber hinaus) in einem gemeinsamen Haushalt zu verbringen, so sich auch gegenseitig das Überleben zu sichern. In der Dorfgemeinschaft zählte jedes Leben. Falls sie Gefallen an diesem Zusammenleben finden („die langen Winternächte und so …“), konnten sie dann zur gleichen Zeit im nächsten Jahr offiziell heiraten.</em></p>
<p>Zu guter Letzt sei noch angemerkt, dass Lugh auch eine <strong>Gottheit der Künste und des Handwerks</strong> war/ist … und er stand immer für STANDhaftigkeit. Einige (ehemals befestigte) Städte sind ebenso nach ihm benannt … <strong>Lyon (Lugdunum), Luzern, Leiden (Lugdunum Batavorum).</strong></p>
<p><span style="font-size: 18px;"><strong>Du kannst auch gerne selbst weiterforschen</strong></span> … es gibt einiges in diesem Zusammenhang zu entdecken … es ist vieles noch da aus der ursprünglichen, europäischen Kultur.</p>
<p><span style="font-size: 18px;"><strong>Was kannst du nun Anfang August - im Einklang mit der Zeitqualität - so tun:</strong></span>-</p>
<ul>
<li>Lade Freunde zum Abendessen ein, am besten an ein Lagerfeuer</li>
<li>Feiere an diesem Tag bewusst einen grossen Erfolg, den du im Laufe des Jahres errungen hast</li>
<li>Lass dir die Haare schneiden</li>
<li>Übe dich achtsam im Glücksspiel, Spiele z.B. Lotto (Transformation!)</li>
<li>Informiere dich über Steuervorteile, die du bisher möglicherweise übersehen hast</li>
</ul>
<p><span style="font-size: 18px;"><strong>Übe dich in einer Tanzmeditation:</strong></span><br />
<em>Stell dir vor, du bist in einem Kornfeld (oder begib dich ein Kornfeld, wenn du die Möglichkeit hast), beobachte was dort rund um dich geschieht, wie sich das Korn im Wind bewegt. Berühre das Korn, den Weizen (mit deinem Inneren Auge oder in Echt). Beginne dann deinen Korntanz, lass dich leiten, sei das Korn/der Weizen. Sei achtsam dabei, vor allem auch, wenn du wirklich in einem Feld bist.</em></p>
<p><span style="font-size: 18px;"><strong>Es gibt rund um Lugnasadh Assoziationen zu:</strong></span><br />
<em>Ernte, Vervollständigung, Lagerung, Transformation, Loslassen, Gold, Orange, Rot-Braun, Lila, Weizen, Brot ... spüre dich ein ... was empfindest du?</em></p>
<blockquote><p>Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung: wolfgang@lebensquellen.net ... bzw. fühl dich herzlich eingeladen, dich näher mit dem gemeinsamen Angebot zur Naturvermittlung von meiner Frau Michaela und mir näher zu beschäftigen - "Ejana &amp; Maranius - die Naturvermittler</p></blockquote>
<p><span><strong><span style="font-size: large;">Viel Freude beim Erfahren - Wolfgang Lugmayr, Impulsgeber &amp; Barde</span><br />
<span style="font-size: large;">... zusammen mit <a href="https://www.kristallklar-in-fluss.at" target="_blank" rel="noopener">Michaela Lugmayr</a>, Kristallklar im </span></strong></span><span style="font-size: large;"><b>Lebensfluß </b></span></p>
<p>&nbsp;[/vc_column_text][vc_btn title="Zu Ejana & Maranius - die Naturvermittler" color="success" size="lg" i_icon_fontawesome="fab fa-pagelines" add_icon="true" link="url:https%3A%2F%2Fwww.ejana-maranius.net|target:_blank"][vc_separator style="shadow"][vc_single_image image="2438" img_size="large" alignment="center"][/vc_column][/vc_row]</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="768" height="408" src="https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2023/08/lugna.jpeg" class="attachment-md_post_thumb_large size-md_post_thumb_large wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2023/08/lugna.jpeg 768w, https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2023/08/lugna-300x159.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p><p>[vc_row][vc_column][vc_separator style="shadow"][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]</p>
<blockquote><p>Lugnasadh – Leben – Feuer(fest) – HOCHZeit – Erntetanz – Lug(h)mayr 🙂<span id="more-2437"></span></p></blockquote>
<p><strong>… und die Sache mit dem Glücksspiel ...</strong></p>
<p><strong>... und außerdem:</strong> <em>einige Tipps, wie du die Zeit Anfang August verbringen und seine ganz spezielle Energie nutzen kannst!</em></p>
<p>***</p>
<p>Halte dir am Beginn dieses Artikels bitte vor Augen, dass unser Kalenderjahr nicht dem <strong>Naturjahr</strong>, dem natürliche Lebenszyklus der Natur entspricht. Während wir lt. Kalender gerade einmal die Hälfte des Jahres hinter uns haben, spricht die Natur eine andere Sprache. Das Jahr nähert sich seinem Ende, die Ernte ist bald eingefahren und es beginnt eine Zeit der sich dehnenden Dunkelheit und damit der Innenschau. Es ist an der Zeit, sich Vorräte zu schaffen.<br />
Lugnasadh, lt. Kalender der 1. August, läutet langsam aber sicher das Ende des Naturjahres ein. Es beginnt die Transformation zum Jahresende hin (Samhuinn).</p>
<p><strong>Lugnasadh</strong> (altirisch – ausgesprochen „loo-nus-uh“), „<strong>Lunasa</strong>“ (Irisch-Gälisch), oder „<strong>Lammas</strong>“ (Schottisch-Gälisch) scheint auf den ersten Blick ein männliches Fest, es ist das Fest des „<span style="font-size: 18px;"><strong>Lugh</strong></span>“.</p>
<p>Lugh (die Ähnlichkeit zum römischen „<strong>Lux</strong>“ – „Licht“ – scheint klar) entstand aus der älteren Gottheit <strong>Balor</strong> (Baal) und war der Anführer der Gefolgschaft der Göttin <strong>Dana</strong>, der keltischen Muttergottheit. Als dieser Anführer war er bewandert in allen in der damaligen Welt bekannten Künsten, er war auch als „<em>Löwe mit dem ruhigen/beständigen Hand</em>“ bekannt.</p>
<p>Lugh hatte eine ihm sehr verbundene Pflegemutter namens <strong>Tailtiu</strong> (die Frau des letzten Königs der Fir Bolg, lt. Legenden einer Rasse von Riesen), die so etwas wie die Urmutter aller Schaffer von fruchtbarem Ackerland in Irland war <strong>… damit ist auch der weibliche Ursprung gegeben</strong>. Tailtiu starb an einem (lt. heutigem Kalender) 1. August bei der Feldarbeit an Erschöpfung („<strong><em>Burn-Ou</em>t</strong>“ ist also keine Erfindung der Neuzeit … zum Feuer kommen wir noch 😉 ) und Lugh begründete ihr zu ihren Ehren „Heilige Spiele“ in Teltown/Grafschaft Meath (dem Sterbeort der Tailtiu), die weit über die Grenzen des damaligen Irland bekannt wurden. Mittelpunkt war ein „Heiliges Feuer“ …</p>
<p>… so die <strong>Sage</strong>, die den Kern der Wahrheit in sich trägt.[/vc_column_text][vc_separator style="shadow"][vc_single_image image="2440" img_size="large"][vc_column_text]Geblieben ist bis heute ein Fest zum <strong>Erntebeginn</strong>, bei dem auf Hügeln grosse Feuer entzündet werden. Das Feuer ist die Reminiszenz an die Heiligen Spiele zu Ehren der Tailtiu … und diese Idee lebt auch bis heute bei den <strong>Olympischen Spielen</strong> fort.</p>
<p>Die Bedeutung des Festes zu Ehren von Lugh, vor allem auf den Britischen Inseln – an der Quelle der alt-europäischen Kulturen – wird klar, wenn man sich bewusst macht, daß die Hügel, auf denen die Feuer entzündet wurden, extra für diesen Anlaß aufgeschüttet bzw. erweitert wurden. So soll zum Beispiel <strong>Silbury Hill</strong> nahe Avebury (ein grandioser Ort, den wir bereits besuchen durften) aus diesem Grund entstanden sein, aber auch bei Tor von Glastonbury kann ein Zusammenhang zumindest erahnt werden und einige Hügel in Mitteleuropa (<em>„die in dieser Form irgendwie gar nicht in die Landschaft passen“</em>) könnten durchaus dem selben Zweck gedient haben.</p>
<p>Die <strong>Hügel</strong> sind deswegen von so grosser Bedeutung, weil sie die Menschen näher an die Sonne brachten, im Schweiße des eigenen Angesichts. Durch das Feuer wurde eine Verbindung zwischen <strong>Sonne/Licht</strong> (Lux/Lugh – <strong>männlich</strong>) und Erde – <strong>Mutter Erde</strong> (<strong>weiblich</strong>) – hergestellt … was man auch noch weit entfernt sehen konnte. Die Sonne hat, gemeinsam mit der Erde, die Ernte erst ermöglicht.</p>
<blockquote><p>Im keltischen Jahreszyklus gibt es einen Zyklus von 4 Feuerfesten. <strong>Imbolc</strong> ist der Beginn, es folgen <strong>Beltane</strong> und <strong>Litha</strong>. <strong>Lugnasadh</strong> stellt den Höhepunkt dar – <strong>4 Feste, 4 Elemente</strong> … <strong>Samhuinn</strong>, das <strong>5. Element</strong> – schliesst alles ab – das Ende des Naturjahres. Die Verbindung ist hier immer das Feuer, das die Menschen seit Urzeiten vor allem Nachts am Leben hielt, als Feuerstelle auch Mittelpunkt des häuslichen Lebens war.</p></blockquote>
<p>Lugnasadh wurde mit vieler Art von Spielen gefeiert und es war eine Zeit der <strong>HochZEITen</strong> (die Verbindung von Weiblich und Männlich). Diese Hochzeiten hatten die Besonderheit, dass sie für <strong>ein Jahr und einen Tag</strong> geschlossen wurden. Wenn man nach einem Jahr merkte, dass es „nicht passt“, konnte die Bindung – wieder an Lugnasadh – durch ein vorgegebenes Ritual (man stand Rücken an Rücken und ging dann auseinander) gelöst werden … wenn nicht, galt diese Hochzeit für immer.</p>
<p>***</p>
<p>Es gibt natürlich noch viele weitere Deutungen von Lugnasadh und du wirst möglicherweise in der gesamten nördlichen Hemisphäre (in der Südlichen Hemisphäre wird am 1. Februar gefeiert) rund um den 1. August Feste entdecken, deren Ursprung aus ähnlichen Quellen stammt … Menschen feiern einfach gerne Feste … und die Bedeutung dieser Feste wird umso klarer, wenn man sich bewusst macht, wie fest die Menschen in der damaligen Zeit mit der Natur, ihren Elementen und Jahreszeiten verwurzelt waren. Wurde das Sonnenlicht weniger, war dies ein Zeichen und von essentieller Bedeutung für das Überleben. Es mussten <strong>Vorräte für den Winter</strong> angelegt werden … dies passierte nun im Anschluss an dieses Fest im Herbst ...</p>
<p style="padding-left: 40px;">… z.B. gibt es einen <strong>alten, lokalen Brauch</strong> in Teilen von Österreich:</p>
<p><em>Wenn rund um den Erntedank in einem Dorf ein Mann und eine Frau noch alleine waren („Single“, so sagt man heute), wurden sie angehalten, den Winter (und darüber hinaus) in einem gemeinsamen Haushalt zu verbringen, so sich auch gegenseitig das Überleben zu sichern. In der Dorfgemeinschaft zählte jedes Leben. Falls sie Gefallen an diesem Zusammenleben finden („die langen Winternächte und so …“), konnten sie dann zur gleichen Zeit im nächsten Jahr offiziell heiraten.</em></p>
<p>Zu guter Letzt sei noch angemerkt, dass Lugh auch eine <strong>Gottheit der Künste und des Handwerks</strong> war/ist … und er stand immer für STANDhaftigkeit. Einige (ehemals befestigte) Städte sind ebenso nach ihm benannt … <strong>Lyon (Lugdunum), Luzern, Leiden (Lugdunum Batavorum).</strong></p>
<p><span style="font-size: 18px;"><strong>Du kannst auch gerne selbst weiterforschen</strong></span> … es gibt einiges in diesem Zusammenhang zu entdecken … es ist vieles noch da aus der ursprünglichen, europäischen Kultur.</p>
<p><span style="font-size: 18px;"><strong>Was kannst du nun Anfang August - im Einklang mit der Zeitqualität - so tun:</strong></span>-</p>
<ul>
<li>Lade Freunde zum Abendessen ein, am besten an ein Lagerfeuer</li>
<li>Feiere an diesem Tag bewusst einen grossen Erfolg, den du im Laufe des Jahres errungen hast</li>
<li>Lass dir die Haare schneiden</li>
<li>Übe dich achtsam im Glücksspiel, Spiele z.B. Lotto (Transformation!)</li>
<li>Informiere dich über Steuervorteile, die du bisher möglicherweise übersehen hast</li>
</ul>
<p><span style="font-size: 18px;"><strong>Übe dich in einer Tanzmeditation:</strong></span><br />
<em>Stell dir vor, du bist in einem Kornfeld (oder begib dich ein Kornfeld, wenn du die Möglichkeit hast), beobachte was dort rund um dich geschieht, wie sich das Korn im Wind bewegt. Berühre das Korn, den Weizen (mit deinem Inneren Auge oder in Echt). Beginne dann deinen Korntanz, lass dich leiten, sei das Korn/der Weizen. Sei achtsam dabei, vor allem auch, wenn du wirklich in einem Feld bist.</em></p>
<p><span style="font-size: 18px;"><strong>Es gibt rund um Lugnasadh Assoziationen zu:</strong></span><br />
<em>Ernte, Vervollständigung, Lagerung, Transformation, Loslassen, Gold, Orange, Rot-Braun, Lila, Weizen, Brot ... spüre dich ein ... was empfindest du?</em></p>
<blockquote><p>Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung: wolfgang@lebensquellen.net ... bzw. fühl dich herzlich eingeladen, dich näher mit dem gemeinsamen Angebot zur Naturvermittlung von meiner Frau Michaela und mir näher zu beschäftigen - "Ejana &amp; Maranius - die Naturvermittler</p></blockquote>
<p><span><strong><span style="font-size: large;">Viel Freude beim Erfahren - Wolfgang Lugmayr, Impulsgeber &amp; Barde</span><br />
<span style="font-size: large;">... zusammen mit <a href="https://www.kristallklar-in-fluss.at" target="_blank" rel="noopener">Michaela Lugmayr</a>, Kristallklar im </span></strong></span><span style="font-size: large;"><b>Lebensfluß </b></span></p>
<p>&nbsp;[/vc_column_text][vc_btn title="Zu Ejana & Maranius - die Naturvermittler" color="success" size="lg" i_icon_fontawesome="fab fa-pagelines" add_icon="true" link="url:https%3A%2F%2Fwww.ejana-maranius.net|target:_blank"][vc_separator style="shadow"][vc_single_image image="2438" img_size="large" alignment="center"][/vc_column][/vc_row]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Tanz von Hase und Sonne</title>
		<link>https://www.lebensquellen.net/der-tanz-von-hase-und-sonne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Lugmayr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2022 16:40:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturvermittlung]]></category>
		<category><![CDATA[Naturjahr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1000" height="1000" src="https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2022/01/tanz_hase_thumb.png" class="attachment-md_post_thumb_large size-md_post_thumb_large wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2022/01/tanz_hase_thumb.png 1000w, https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2022/01/tanz_hase_thumb-300x300.png 300w, https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2022/01/tanz_hase_thumb-150x150.png 150w, https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2022/01/tanz_hase_thumb-768x768.png 768w, https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2022/01/tanz_hase_thumb-370x370.png 370w, https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2022/01/tanz_hase_thumb-555x555.png 555w, https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2022/01/tanz_hase_thumb-630x630.png 630w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>[vc_row][vc_column][vc_single_image image="1008" img_size="full"][vc_empty_space height="20px"][vc_column_text]<span style="color: #8899b3; font-size: 18px;"><strong><em>Der Tanz von Hase und Sonne
Wolfgang Lugmayr, März 2018</em></strong></span>

Die alten Völker Europas, allen voran die Kelten/Gallier und Germanen, sind die Träger der ursprünglichen Kultur und Tradition dieses Lebensraumes. Sie waren sehr mit der Natur verbunden, sahen darin das wahre Göttliche, manifestiert in zahlreichen Göttern und Naturwesen.<span id="more-1005"></span>
<p style="text-align: right;"><em>Stell dir nun in eben diesem Bewusstsein einen Tag am Ende des Monats März vor - früher „Lenzing“ oder „Lenz“, du spürst die erste Wärme nach einem langen, kalten Winter und siehst die ersten Blumen blühen. Du sitzt auf der Wiese und beobachtest die Natur. Plötzlich bemerkst du die Hasen, wie sie tanzen, voller Lebenslust. Vor allem die männlichen Hasen tun sich da hervor. Sie posieren auf den Hinterbeinen und schlagen mit den Vorderpfoten aufeinander, umtanzen die Weibchen. Dieses Schauspiel wiederholt sich jedes Jahr und du meinst herausgefunden zu haben, dass es immer am gleichen Tag ist. Das ist kein Zufall, nichts ist Zufall in der Natur, denn sie ist ja göttlich.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Es ist auch der Tag vor dem Tag, an dem die Sonne am Morgen tanzt. Es ist jener Tag, in dem alle Menschen deines Volkes nicht schlafen, sondern bis zur nächsten Morgenröte wach bleiben und tanzen, sie tanzen – oft nackt - um ein Feuer und auch ein Nest von Eiern, die ein Vogel gebracht hat. Es ist ein gar seltsames Tier, das unentwegt die Laute „Kuckuck“ schreit und Eier aus Nestern stiehlt, um sie in Andere zu legen – richtige „Kuckucks-Eier“. Verschwindet ein Ei, dann sucht man es.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Und ja, Kinder, die in dieser Nacht gezeugt werden, sollen ganz besondere Kinder sein. Ist der Partner bei der Zeugung allerdings nicht der Eigene, ist das Kind dann ein Kuckuckskind.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Am nächsten Morgen wartet ein besonderes Schauspiel, der Tag und die Nacht sind genau gleich lang. Die Sonne feiert Auferstehung und der Mensch mit ihr. Es gibt sogar Menschen, die sehen die Sonne an diesem Tag wirklich tanzen, sie soll genau dreimal hüpfen, in Dreieinigkeit.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Es ist der Beginn einer Zeit von genau 40 Tagen, bis zum Fest „der warmen Jahreszeit“, im Wonnemond. Es beginnt nun die Zeit der Fruchtbarkeit, die Natur und damit verbunden auch der Mensch blühen auf … und alles beginnt mit dem Tanz der Hasen, dem Tanz der Menschen um das Kuckucks-Ei.</em></p>
Die Morgenröte hieß im Althochdeutschen „<strong>Ostarun“</strong> (noch älter: „Eostre“). Das Althochdeutsche stammt bereits aus jener Zeit, in der die alten Traditionen verboten waren, die ich zum Teil auch in diese Geschichte habe einfließen lassen. Während die ursprünglichen Römer, selbst vom kultur-, natur- und traditionsbewussten Volk der Etrusker abstammend, die alte Kulturen noch parallel existieren ließen, schafften die Christianisierten Römer und ihre Nachfahren eine Neue Weltordnung, die mehr auf Verstand basierte als auf Ritualen, in Naturverbundenheit und Intuition. Damit schienen die Menschen kontrollier- und ihre Handlungen planbarer. In dieser Zeit galt eine tanzende Frau dann auch schon einmal als Hexe.

Doch ließen sich jene Menschen in ihrer angeborenen „Bauernschläue“ die alten Traditionen nicht nehmen. Sie akzeptierten die Regeln, Gesetze und Feste der neu geschaffenen Religion und tarnten ihr Kulturgut in eben diesen Festen, wie zum Beispiel die Rituale rund um „Ostarun“, das im mitteleuropäischen Kulturkreis zu <strong>„Ostern“</strong> wurde, als konstruiertes Fest ohne festes Datum, entstanden aus einer ganzen Reihe von Traditionen, Bräuchen und Ritualen. Auch der Name der Fruchtbarkeitsgöttin <strong>„Ostara“</strong>, der „Oberhexe“, blieb in diesem Namen erhalten. Ihre Symbole sind der Hase und das Ei, als Zeichen der Fruchtbarkeit.

Selbst in Ordnungsbücher der kirchlichen Lehre hielten die alten Bräuche Einzug: Nemo igitur illa nocte dormiat usque ad auroram - Niemand soll in dieser Nacht schlafen, sondern wach bleiben bis zur Morgenröte (aus den Canones Hippolyti – um 250 n. Chr). Weiters steht in manchen christlichen Quellen geschrieben, dass sich die Frauen am Grabe Jesu nach Osten, in Richtung der Morgenröte, gewendet haben, denn Jesus sollte aus den Morgenröten wiederkehren.
<p style="text-align: right;"><strong>Warum sind nun die Eier bunt?</strong> Nun - das ursprüngliche Ei war gekocht und rot gefärbt, als Zeichen dafür, dass man mit jedem neuen Aufblühen den Tod überwindet. Später wurde der Verzehr von Eiern in der Fastenzeit verboten und man markierte sie, aus Zweck und Spaß, für den späteren Genuss.</p>
<p style="text-align: right;">Heute wagen wir es wieder mehr im Hier und Jetzt zu genießen und zu tanzen – das ist wunderbar!
<strong>Ich wünsche dir in diesem Sinne ein lebensfrohes, genussvolles und buntes Osterfest</strong>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="1000" height="1000" src="https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2022/01/tanz_hase_thumb.png" class="attachment-md_post_thumb_large size-md_post_thumb_large wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2022/01/tanz_hase_thumb.png 1000w, https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2022/01/tanz_hase_thumb-300x300.png 300w, https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2022/01/tanz_hase_thumb-150x150.png 150w, https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2022/01/tanz_hase_thumb-768x768.png 768w, https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2022/01/tanz_hase_thumb-370x370.png 370w, https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2022/01/tanz_hase_thumb-555x555.png 555w, https://www.lebensquellen.net/wp-content/uploads/2022/01/tanz_hase_thumb-630x630.png 630w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>[vc_row][vc_column][vc_single_image image="1008" img_size="full"][vc_empty_space height="20px"][vc_column_text]<span style="color: #8899b3; font-size: 18px;"><strong><em>Der Tanz von Hase und Sonne
Wolfgang Lugmayr, März 2018</em></strong></span>

Die alten Völker Europas, allen voran die Kelten/Gallier und Germanen, sind die Träger der ursprünglichen Kultur und Tradition dieses Lebensraumes. Sie waren sehr mit der Natur verbunden, sahen darin das wahre Göttliche, manifestiert in zahlreichen Göttern und Naturwesen.<span id="more-1005"></span>
<p style="text-align: right;"><em>Stell dir nun in eben diesem Bewusstsein einen Tag am Ende des Monats März vor - früher „Lenzing“ oder „Lenz“, du spürst die erste Wärme nach einem langen, kalten Winter und siehst die ersten Blumen blühen. Du sitzt auf der Wiese und beobachtest die Natur. Plötzlich bemerkst du die Hasen, wie sie tanzen, voller Lebenslust. Vor allem die männlichen Hasen tun sich da hervor. Sie posieren auf den Hinterbeinen und schlagen mit den Vorderpfoten aufeinander, umtanzen die Weibchen. Dieses Schauspiel wiederholt sich jedes Jahr und du meinst herausgefunden zu haben, dass es immer am gleichen Tag ist. Das ist kein Zufall, nichts ist Zufall in der Natur, denn sie ist ja göttlich.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Es ist auch der Tag vor dem Tag, an dem die Sonne am Morgen tanzt. Es ist jener Tag, in dem alle Menschen deines Volkes nicht schlafen, sondern bis zur nächsten Morgenröte wach bleiben und tanzen, sie tanzen – oft nackt - um ein Feuer und auch ein Nest von Eiern, die ein Vogel gebracht hat. Es ist ein gar seltsames Tier, das unentwegt die Laute „Kuckuck“ schreit und Eier aus Nestern stiehlt, um sie in Andere zu legen – richtige „Kuckucks-Eier“. Verschwindet ein Ei, dann sucht man es.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Und ja, Kinder, die in dieser Nacht gezeugt werden, sollen ganz besondere Kinder sein. Ist der Partner bei der Zeugung allerdings nicht der Eigene, ist das Kind dann ein Kuckuckskind.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Am nächsten Morgen wartet ein besonderes Schauspiel, der Tag und die Nacht sind genau gleich lang. Die Sonne feiert Auferstehung und der Mensch mit ihr. Es gibt sogar Menschen, die sehen die Sonne an diesem Tag wirklich tanzen, sie soll genau dreimal hüpfen, in Dreieinigkeit.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Es ist der Beginn einer Zeit von genau 40 Tagen, bis zum Fest „der warmen Jahreszeit“, im Wonnemond. Es beginnt nun die Zeit der Fruchtbarkeit, die Natur und damit verbunden auch der Mensch blühen auf … und alles beginnt mit dem Tanz der Hasen, dem Tanz der Menschen um das Kuckucks-Ei.</em></p>
Die Morgenröte hieß im Althochdeutschen „<strong>Ostarun“</strong> (noch älter: „Eostre“). Das Althochdeutsche stammt bereits aus jener Zeit, in der die alten Traditionen verboten waren, die ich zum Teil auch in diese Geschichte habe einfließen lassen. Während die ursprünglichen Römer, selbst vom kultur-, natur- und traditionsbewussten Volk der Etrusker abstammend, die alte Kulturen noch parallel existieren ließen, schafften die Christianisierten Römer und ihre Nachfahren eine Neue Weltordnung, die mehr auf Verstand basierte als auf Ritualen, in Naturverbundenheit und Intuition. Damit schienen die Menschen kontrollier- und ihre Handlungen planbarer. In dieser Zeit galt eine tanzende Frau dann auch schon einmal als Hexe.

Doch ließen sich jene Menschen in ihrer angeborenen „Bauernschläue“ die alten Traditionen nicht nehmen. Sie akzeptierten die Regeln, Gesetze und Feste der neu geschaffenen Religion und tarnten ihr Kulturgut in eben diesen Festen, wie zum Beispiel die Rituale rund um „Ostarun“, das im mitteleuropäischen Kulturkreis zu <strong>„Ostern“</strong> wurde, als konstruiertes Fest ohne festes Datum, entstanden aus einer ganzen Reihe von Traditionen, Bräuchen und Ritualen. Auch der Name der Fruchtbarkeitsgöttin <strong>„Ostara“</strong>, der „Oberhexe“, blieb in diesem Namen erhalten. Ihre Symbole sind der Hase und das Ei, als Zeichen der Fruchtbarkeit.

Selbst in Ordnungsbücher der kirchlichen Lehre hielten die alten Bräuche Einzug: Nemo igitur illa nocte dormiat usque ad auroram - Niemand soll in dieser Nacht schlafen, sondern wach bleiben bis zur Morgenröte (aus den Canones Hippolyti – um 250 n. Chr). Weiters steht in manchen christlichen Quellen geschrieben, dass sich die Frauen am Grabe Jesu nach Osten, in Richtung der Morgenröte, gewendet haben, denn Jesus sollte aus den Morgenröten wiederkehren.
<p style="text-align: right;"><strong>Warum sind nun die Eier bunt?</strong> Nun - das ursprüngliche Ei war gekocht und rot gefärbt, als Zeichen dafür, dass man mit jedem neuen Aufblühen den Tod überwindet. Später wurde der Verzehr von Eiern in der Fastenzeit verboten und man markierte sie, aus Zweck und Spaß, für den späteren Genuss.</p>
<p style="text-align: right;">Heute wagen wir es wieder mehr im Hier und Jetzt zu genießen und zu tanzen – das ist wunderbar!
<strong>Ich wünsche dir in diesem Sinne ein lebensfrohes, genussvolles und buntes Osterfest</strong>.</p>
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