Mit der einen oder anderen Träne der Freude in den Augen!

In letzter Zeit läutet mein Telefon sehr häufig. Zumeist ist es einer jener Fanganrufe, sei es vom „Microsoft-Support“, der mit mir ein Windows-Problem besprechen möchte (ich habe einen Mac!) oder es wird mir das nächste unvergleichliche Angebot unterbreitet … man bekommt mit der Zeit ein Gespür für diese Art von Anrufen und ebenso hatte ich ein anders geartetes Gespür als gestern das Telefon läutete … und ich hob ab. Am anderen Ende war ein Funktionär des Pensionistenverband Salzburg. Er bedankte sich sehr herzlich für einen Artikel, den ich für das Jahrbuch 2020 des Pensionistenverbandes geschrieben habe.

Der Hintergrund dazu: Ich habe für dieses Jahrbuch die Rubrik „Menschenbilder“ verfasst, das sind bebilderte Lebensgeschichten von fünf besonderen Menschen im Ruhestand.

Eine dieser Menschen ist eine sehr liebenswerte, leider bereits gehbehinderte Dame in ihren 80ern aus Salzburg, die mit grosser Freude dichtet und nach wie vor Lesungen abhält. Ich habe einige Male mit ihr gesprochen und sie hat mir später auch einige ihrer wunderschönen Texte geschenkt. Diese Dame bat den Verband mich anzurufen uns sich ganz offiziell für den Beitrag zu bedanken, was auf eine sehr liebenswerte Weise getan wurde.

Ich war zu Tränen gerührt und habe nach dem Telefonat auch die eine oder andere Träne vergossen.

Ich liebe es zu schreiben … einfach zu schreiben … zum Beispiel in unserem Garten … und meine Texte mit den Menschen zu teilen.

Mit diesem Tun möchte ich alt werden … und ja: zur Abwechslung immer wieder mit Menschen meditieren, in unserem Meditationsraum und in der ganzen Welt 🙂

Es ist mir eine riesengroße Freude, wenn dies alles auf Resonanz stösst, wenn ich Menschen damit die selbe Freude bereiten kann. Gerade habe ich wieder einen Kloß im Hals … direkt an der Schreibquelle!