Ursprung

Schon Max Planck (deutscher Physiker, 1858 – 1947, Begründer der modernen Quantenphysik) sagte (und schon die alten Griechen ahnten es):

„Als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie diente, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms Folgendes: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es im Weltall aber weder eine intelligente noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen“.

Heute „weiß“ man bereits, was jene Kraft ist, die sich zwischen den kleinsten Teilchen unseres Universums bewegt. Es ist ein Gewebe von Informationen, dass jedes einzelne Atom mit allen anderen vernetzt … und zwar mehrdimensional. Alles existierende Wissen ist in diesem Gewebe gespeichert und es wird permanent mit neuer Information versorgt … und diese Informationen sind (wert)frei verfügbar.

Dieses Gewebe von Informationen ist der Ursprung, dort entspringen auch die Lebensquellen … dort wo alles sein darf, doch nichts sein muss … im Nullfeld, am Nullpunkt.

Zu meinem Ursprung:

Vor kurzem habe ich ein erfrischendes Buch gelesen: „Quantenphysik für Hippies“ von Dr. Lukas Neumeier und Dr. James Douglas. Dort tauschen sich ein „Nerd“ und ein „Hippie“ zum faszinierenden Thema Quantenphysik aus.

Der „Nerd“ steht in diesem Buch zu Beginn für jemanden, der strikt nach dem Verstand handelt, der „Hippie“ erhält von ebendiesem Verstand keine Antworten mehr und wendet sich fast gänzlich der Esoterik zu. Das ist eine grossartige Parabel für zwei Extreme, die ich beide sehr gut kenne.

Gerade in der aktuellen „Krise“ kann man beobachten, wie wenig zielführend das Leben in Extremen ist. Beide Seite halten ihre Realität für die einzig Wahre und übersehen dabei, dass sie jeweils nur eine „Karte der Realität“ in Händen halten, die von der jeweils anderen Seite nicht gelesen werden kann bzw. möchte. Der Karren, der uns – im übertragenen Sinne – alle als sicheres Transportmittel auf unseren Wegen dienen könnte (ob mit Karte oder ohne), versinkt immer mehr im Dreck und bewegt sich nicht mehr weiter. Was bleibt sind sinnbefreite Streitereien, tiefe Gräben zwischen den Seiten/Extremen und eine Patt-Stellung, ein Stillstand, ohne jede Möglichkeit auf Weiterentwicklung.

Ich war Beides, der nerdige Karrierist und der verbohrte Esoteriker. Beides hat mich nicht weitergebracht. Schließlich erkannte ich, vor allem mit Unterstützung von Werkzeugen aus Meditation und Achtsamkeit, dass der Mittlere der goldene Weg ist … heute weiß ich: an den Nullpunkt, an dem alles sein darf, doch nichts sein muss.

„Über Extreme ist im Leben nicht einmal ein Blumentopf zu gewinnen“, so eine Weisheit, die ich an dieser Stelle gerne mit dir teile und „aus beiden Extremen gilt es das Beste zu schöpfen und daraus etwas Eigenes zu mischen“, so meine Erfahrung und mein Credo, mit dem ich durchs Leben gehe und auf dem auch meine Angebote basieren, direkt an der Lebensquelle.

Auch im Buch „Quantenphysik für Hippies“ verweben sich der Nerd und der Hippie immer mehr zu einem grossen Ganzen, wie auch die Quanten Bindeglieder für das grosse Ganze sind. Denn alles ist eins – abseits von Extremen.

Gerne begleitet ich dich auf deiner Reise ... an deine Lebensquellen!

Kontakt: wolfgang@lebensquellen.net

Zu meinem Ursprungsnamen: Maranius